Stellungnahme des TuS Emstekerfeld:

Während des Bezirkspokalspiels zwischen dem TuS Emstekerfeld und BV Essen ist es zu teils unbedachten und missverständlichen Äußerungen einzelner Anhänger, aber leider auch durch Besucher zu Beleidigungen von Spielern des BV Essen gekommen, die von der Art und vom Inhalt nicht zu akzeptieren sind. Die Stimmung neben dem Platz schaukelte sich auf beiden Seiten immer weiter hoch, bis am Ende durch Einzelpersonen eine Grenze überschritten wurde. Dies bedauern wir.

Richtig ist, dass einige Spieler des BV Essen durch beleidigende, verletzende, unpassende und unangebrachte Äußerungen provoziert wurden. Leider ist es uns nicht gelungen, diesem frühzeitig Einhalt zu gebieten.
 
Der TuS-Vorstand hat sich bei den Verantwortlichen und Spielern des BV Essen dafür bereits am 01.08.2019 offiziell entschuldigt, was wir auch noch einmal auf diesem Weg wiederholen möchten.

Der TuS Emstekerfeld ist ein Verein, in dem Offenheit, Toleranz und Integration gelebt wird. Unter anderem hat unsere zweite Herrenmannschaft in der vergangenen Saison ein Integrationsspiel gegen eine irakische Auswahl bestritten. Einzelne Spieler haben somit einen Verein gefunden. Zudem spielen viele Flüchtlinge sowie Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund in unseren Teams.

Die Äußerungen Einzelner, ob Anhänger oder Besucher, spiegeln in keinster Weise die Ausrichtung und Denkweise des Vereins wider. Vereine können jedoch Aussagen von Einzelpersonen nur wenig bis gar nicht kontrollieren. Die hitzige Stimmung, die sich während des Spiels aufbaute, erschwerte dies zusätzlich.

Eine Aufarbeitung der Ereignisse innerhalb des Vereines hat natürlich stattgefunden und wird auch weiterhin betrieben. In persönlichen Gesprächen und mit weiteren Aktionen wie in der Vergangenheit werden wir deutlich machen, dass ein solches Verhalten bei uns keinen Platz hat.

Wir wünschen dem BV Essen sowie allen Beteiligten alles Gute und eine erfolgreiche Saison.

Unsere JSG:

Eine langfristige Zusammenarbeit im Fußball-Jugendbereich gehen die Vereine BW Galgenmoor, TuS Emstekerfeld und DJK Stapelfeld. Ab der neuen Saison werden unter dem Namen „JSG Cloppenburg Süd“ gemeinsame Mannschaften im Bereich der C-, B- und A-Jugend an den Start gehen.

 

„Wir wollen einen leistungsbezogenen Bereich und auch ein Angebot für den Breitensport schaffen“, erklärt Galgenmoors Jugendobmann Andreas Borchers, der die Idee einer Zusammenarbeit hatte. So gebe es für alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, Fußball zu spielen.

 

„Jeder Verein hat seine Stärken, aber auch Schwächen. So können wir unserer Kräfte bündeln“, ergänzt TuS-Jugendobmann Oliver Hermes. Zurzeit finden in den Vereinen Gespräche mit möglichen Trainern und Betreuern statt. Ziel ist es, in allen Alterklassen zwei Mannschaften zu stellen. Im Bereich von den Bambinis bis zur D-Jugend sollen die kleinen Kicker in ihren Stammvereinen vor Ort spielen.

 

„Wir sehen die Entwicklung ja auch in anderen Orten und Gemeinden des Landkreises. Viele Vereine schließen sich in diesem Bereich zusammen“, erklärt Martin Maue von der DJK Stapelfeld/Vahren. Durch andere Freizeitangebote und den demografischen Wandel können nicht mehr jeder Vereine alle seine Teams voll besetzen. Zudem gebe es im Stadgebiet Cloppenburg mit sechs Fußballvereinen ein breites Angebot. 

 

Weitere Details wie zum Beispiel die Spielstätten der einzelnen Gruppen, mögliche Fahrgemeinschaften oder die Ausstattung mit einheitlichen Trikots seien nun Bestandteile der kommenden Besprechungen. Auch ein neues Logo sowie Veranstaltungen im Jugendbereich sollen zur gemeinsamen Identität beitragen. „Das Vorhaben wurde in den Vereinen positiv aufgenommen. Wichtig ist uns, dass wir Vereinbarung langfristig angelegt haben“, erklärt Ulrich Prost vom BW Galgenmoor.


Der TuS setzt ein Zeichen


Wir sind OM-Cup-Sieger   (Leistungsstufe 3)



Die F-Jugend hat das Wort


Der Anfang einer neuen Fanfreundschaft:

Die U20 der Toto Africans in Tansania gehen ab sofort in blau-gelben Trikots des TuS auf Punkte- und Torejagd. Die Trikots sind ein Mitbringsel unseres Spielers Tim Jost, der zurzeit in Afrika als Trainer tätig ist. "Die Spieler haben sich wahnsinnig gefreut. Teilweise sehe ich in der Stadt auf einmal ein paar Leute in E`feld-Shirts rumlaufen, richtig heimisch", berichtet Tim.